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Gewalt bei Protesten im Iran

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Demonstranten und Polizisten in der iranischen Hauptstadt Teheran. (Bild: Mohammad13701, Wikimedia, CC BY-SA 4.0)

1. Januar 2018

Im Iran gibt es immer wieder große Proteste. Sicherheitsleute gehen mit Gewalt dagegen vor.

Iran ist ein Land in Asien. Es ist mehr als viermal so groß wie Deutschland und hat rund 80 Millionen Einwohner. Iran ist eine Islamische Republik. Der Islam ist dort die staatliche Religion. Fast alle Iraner sind Muslime. Ein Religionsführer ist der mächtigste Mann des Landes. Er wacht darüber, dass die Politik Irans zum Islam passt.

Seit Tagen gehen im Iran in vielen Städten immer wieder viele Menschen auf die Straßen. Hunderte, vielleicht sogar Tausende sollen es sein. Sie demonstrieren gegen die hohe Arbeitslosigkeit und die hohen Preise in den Geschäften. Viele fordern aber auch Änderungen in der Politik, den Rücktritt des Regierungschefs oder des Religionsführers.

Politische Proteste sind im Iran nicht gern gesehen. Im Jahr 2009 waren schon einmal Proteste von der Polizei und von privaten Helfern der Sicherheitskräfte brutal beendet worden. Auch diesmal gab es Verhaftungen und gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Zahlreiche Menschen kamen bereits ums Leben.

Wie es im Iran weitergehen wird, ist unklar. Die Proteste könnten sich weiter vergrößern. Möglich ist aber auch, dass die Sicherheitskräfte sie mit Gewalt niederschlagen. Politiker aus aller Welt haben die Regierung Irans dazu aufgerufen, gegenüber den Demonstranten auf Gewalt zu verzichten.

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